Landbewirtschaftung

Die ländliche Bevölkerung in den Hochlandregionen Äthiopiens ist dem Risiko der Ernährungsunsicherheit ausgesetzt. Ursachen sind insbesondere der hohe Bevölkerungsdruck auf fragile natürliche Ressourcen und unangepasste landwirtschaftliche Bewirtschaftungsmethoden. Das Resultat sind zurückgehende Erträge und abnehmende landwirtschaftliche Produktivität. Die deutsche EZ berät den äthiopischen Partner (von Bundes- bis zur lokalen Ebene) zu Boden- und Wasserkonservierung, landwirtschaftlichen Methoden, Einkommen schaffenden Maßnahmen entlang Wertschöpfungsketten und methodischen Ansätzen der partizipativen ländlichen Entwicklung. Zudem werden Investionen des Landwirtschaftsministerium in Wassereinzugsgebieten finanziert, u.a. um landwirtschafliche Nutzflächen zu rehabilitieren.

Wirkungen und Erfolge

  • Über 140.000 Hektar degradiertes Land wurde durch nachhaltige Praktiken der Landbewirtschaftung produktiv nutzbar gemacht.
  • Kleinbäuerlich genutzte Bewässerungsfläche ist gestiegen – die Nutzer haben dadurch Produktivitätszuwachs und höheres Einkommen erzielt.
  • 3 Millionen Äthiopier/innen profitieren von verbesserten städtischen Dienstleistungen, die städtische Armut reduziert.
  • Anstieg des Anteils der ländlichen Bevölkerung mit Zugang zu Trinkwasser in maximal 1,5 km Entfernung von 46 auf 71,3 Prozent.

Landbewirtschaftung

Development Cooperation - Agriculture