Herzlich willkommen bei der Deutschen Botschaft in Äthiopien
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Aktuelles
Erneute Beteiligung am Minenräumen in Äthiopien
Im Namen der Bundesregierung, übergab Herr Till Blume, Geschäftsträger der Deutschen Botschaft Addis Abeba, 100 gespendete Metalldetektoren im Wert von 216.000.-EUR an das Ethiopian Mine Action Office (EMAO), um das in Äthiopien bestehende Entminungsprogramm zu unterstützen.
Speziell diese Spende unterstützt die Bemühungen und erhöht die Kapazitäten des EMAO im Bereich der Effektivität, sowie der Effizienz der technischen Maßnahmen des Minenräumens vor Ort.
Ansprache von Bundesaußenminister Dr. Guido Westerwelle vor den Außenministern der Afrikanischen Union in Kampala
Als erster deutscher Außenminister sprach Guido Westerwelle in Kampala vor den zum Gipfel der Afrikanischen Union versammelten afrikanischen Außenministern. Afrika sei ein "Kontinent der Chancen" und nehme endlich den Platz ein, der ihm gebührt - als gleichberechtigter Partner bei der Bewältigung internationaler Probleme und als attraktiver wirtschaftlicher Standort.
Am 30.06.2010 wurde Christian Wulff zum neuen Präsidenten der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Der Bundespräsident übt sein Amt fünf Jahre aus und kann nur einmal wieder gewählt werden.
Bundespräsidentenwahl
Einweihung des Leipzig Square in Addis Abeba
Vom 10. bis 13. März 2010 besuchte der Oberbürgermeister der Stadt Leipzig, Burkhard Jung, mit einer Delegation im Rahmen der Städtepartnerschaft mit Addis Abeba die äthiopische Hauptstadt.
Während des Besuchs unterzeichneten die Oberbürgermeister Jung und Kuma Demeska ein Dokument zur Bekräftigung der Städtepartnerschaft, die bereits seit dem 12. Dezember 2004 besteht. Die beiden Städte arbeiten insbesondere in den Bereichen Schulpartnerschaften, Verkehrsplanung und Abfallentsorgung zusammen. Als ein besonderes Projekt wird die Entwicklung des "Addis Ababa Zoo of the Future" gemeinsam vorbereitet.
Die Städtepartnerschaft Leipzig - Addis Abeba hat ihre Wurzeln in der engen Zusammenarbeit der damaligen äthiopischen Regierung mit der DDR zwischen 1977 und 1990. In dieser Zeit absolvierten etwa 4000 äthiopische Studenten ein Hochschulstudium in der DDR, ihre Deutschkenntnisse erwarben alle am Leipziger Herder-Institut.
Ein in den äthiopischen Medien breit wiedergegebener Programmpunkt war die Einweihung des "Leipzig-Square", eines neuen Platzes in zentraler Lage, am 12. März 2010. Eine Leuchtskulptur (gespendet von einer Leipziger Firma), ein metallener Löwe (gestaltet von dem Leipziger Künstler Michael Fischer) und eine Inschrift im Steinsockel erinnern zukünftig an die feierliche Einweihung und Namensgebung. Reden der beiden Oberbürgermeister und von Botschafter Dr. Knoop setzten den Rahmen der Eröffnungsfeier. Mit der Benennung des Platzes nach der Partnerschaft erwidert die Stadt Addis Abeba die Geste der Stadt Leipzig - wo ein Straßenbahnzug namens "Addis Abeba" verkehrt.
Frühe Zeugnisse südarabischer Besiedlung in Äthiopien
Deutsche Archäologen haben ein neues Projekt zur Erforschung der kulturellen Beziehungen zwischen der arabischen Halbinsel und Afrika im ersten Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung begonnen.
Im November 2008 haben Archäologen des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) in Zusammenarbeit mit der Kulturbehörde von Tigray und der Jenaer Friedrich-Schiller-Universität in Äthiopien einen Tempel aus der ersten Hälfte des 1. Jahrtausend v.u.Z. ausgegraben. Das Heiligtum ist dem sabäischen Hauptgott Almaqah gewidmet. Es ist eines der frühesten Zeugnisse der südarabischen Besiedlung in Nordostafrika.
Encyclopaedia Aethiopica
Der dritte Band der ENCYCLOPAEDIA AETHIOPICA ist nun veröffentlicht. Unter Leitung von Professor Siegbert Uhlig von der Universität Hamburg gelang einem Team von 293 Wissenschaftlern aus 28 Nationen erneut ein beeindruckendes Werk über den „Orbis Aethiopicus“ (Kernländer Äthiopien und Eritrea mit angrenzenden Staaten Djibouti, Somalia und Sudan). Das Werk mit 881 Einträgen auf 1240 Seiten ist im Harrassowitz-Verlag erschienen.
Encyclopaedia Aethiopica, das Standardwerk für Wissenschaftler und Studenten „äthiopischer Studien“ gleichermaßen wie für allgemein Interessierte, nähert sich dem Orbis Aethiopicus im Wege der Geistes- und Sozialwissenschaften, Sprachen und Grunddaten der Region. Thematische Schwerpunkte sind Untersuchungen zu Anthropologie, Archäologie, den Künsten, Geographie, Geschichte, Literatur und Religion. Die Beiträge umfassen eine Zeitspanne beginnend in prähistorischer Zeit bis zum Ende der Kaiserzeit in Äthiopien im Jahr 1974.